Auf die alten Tage Leica X1

Bisher weigere ich mich erfolgreich eine der alten Leica zu verkaufen und ich denke die Ergebnisse geben mir bis dato recht. Außerdem hat sich die Interessenlage in den letzten Jahren bei mir klar verschoben und die wahre der Pixelzählerei sind vorbei. Das Vinylfieber hat mich voll erfasst – ein schönes neues Hobby dem ich täglich fröhne. Zum fotografieren bleibt nur im Urlaub etwas Zeit, den Plattenspieler kann man ja schlecht mitnehmen.

Last Day in France

Im Urlaub war nur die X1 wieder dabei, da die M8.2 zuviel Sensordeck aufweist. Hier eine Bild auf Bormes les Mimosas. Am liebsten auf manuellen Focus eingestellt, die Brille nicht vergessen und los geht´s.
Ich nutze weiterhin lieber eine optischen Aufstecksucher um die Bildausschnitt festzulegen.

Help me man

Trailrun zum Dünsberg

Der Dünsberg ist mit 497,7 m ü. NHN[2] der höchste Berg in der Umgebung von Gießen und Wetzlar. Er liegt bei Fellingshausen im hessischen Landkreis Gießen. Auf ihm befinden sich Reste der Ringwallanlage Dünsberg, der Dünsbergturm und der Fernmeldeturm Dünsberg. (wikipedia)

Dünsberg

Er ist quasi unser Hausberg, seine exponierte Lage macht ihn besonders und das erkannten auch schon die Kelten, die hier ca. 800 vor Christus lebten. Steile Ringwälle und  viele kleine Trails und nicht zuletzt das Ausflugslokal auf dem Dünsberg machen ihn zu einem besonders beliebten Spot bei Wanderern und Mountainbikern.

Trailrun

Ratsam ist festes Schuhwerk mit griffiger Sohle, Stöcke und bei diesem Wetter regenfeste Kleidung. Mit von der Partie ist heute auch Lola.

Trailrun-2

Heute ist es extrem schlammig, trotzdem versuche ich meine Standardrunde von ca. 6km zu laufen. Ich bevorzuge es in den Steilpassagen bergauf mit den Stöcken zu gehen und in den flacheren Passagen zu joggen.

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Am Sportplatz vorbei geht es in Richtung des Krippenweges, der hier bis 10 Januar aufgebaut ist. Nach ca. 250 Meter geht es rechts in den ersten kleinen Trail bergauf, den man bei guter Fitness joggen kann.

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Nach einigen Metern und einer Wegüberquerung offenbart sich uns folgender Anblick. Wo noch vor wenigen Wochen ein wunderschöner Trail war ist, nun ein völlig vermatschter ästhetisch eher unschön anzusehender Rückeweg entstanden, der uns erst einmal nicht abhalten soll weiterzugehen.

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Doch nach weiteren 70 Metern werden wir schon zum umkehren gezwungen, es gibt selbst für geübte Trailrunner kein durchkommen mehr. Hier wird einfach ein Pfad zum Rückeweg erklärt und dann geht halt gar nichts mehr, die Schuhe sind nass und Lola sieht aus, als wäre sie vom Schlachtfeld gekommen.

Trailrun-11

Wir kehren um und gehen lieber auf dem Standardweg weiter, schade aber auch hier und da liegt einfach mal ein Baum im Weg und so ist es nicht verwunderlich, das sich Mensch und Rad neue Wege suchen. Egal weiter geht´s Richtung Gipfel, schließlich wollen wir uns ja in der Natur entspannen und nicht aufregen.

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Je näher der Gipfel kommt, desto steiler wird es hier aber genau das macht am Dünsberg besonders Spaß, steile relativ lange Anstiege findet man in Mittelhessen selten. Wer sich nicht auf direktem Weg die Kante geben will, kann immer mal einen Querweg zum entspannen einbauen, von denen es genügend gibt. Doch hier ist Vorsicht geboten so manch einer kam dann nie oben an, da der Dünsberg dürftig beschildert ist. Für Wanderer wie auch Biker wäre ein klare Beschilderung sehr zu begrüßen.

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Da sind sie wieder die gefallenen Bäume am Dünsberg, man gibt sich hier besonders viel Mühe sie kundenunfreundlich zu platzieren. Als zusätzlich turnerisch sportliche Einlage sind sie mir aber sehr willkommen. Mit dem MTB darüber springen könnte weh tun, wer ein Schelm ist könnte denken, das es Absicht ist, sie hier so liegen zu lassen.

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Es wird immer steiler, vorausgesetzt, man setzt sich der Steilheit aus. Lola und ich haben heute Lust auf steil, flach die Strasse hoch kann jeder.

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Das Ziel des Tages ist in Sicht, wenn auch etwas vom Nebel getrübt. Der Dünsberg mit seinen 998 halben Metern ist immer eine Besteigung wert.

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Wenn man diesen Stein erreicht hat ist man wirklich ganz oben auf dem Dünsberg. Das Lokal ist Donnertags geschlossen, deswegen können wir den getrübten Ausblick in aller Ruhe genießen. Was nicht heißen soll, daß ein kühles Blondes jetzt nicht schmecken könnte.

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Wir begeben uns auf den Abstieg und begegnen hier einem besonders schönen Stück Trail, der in Richtung Westen führt. Ist er nicht herrlich anzuschauen, Mensch und Natur meinen es hier besonders gut miteinander.

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Der Abstieg ist nicht minder Steil aber wunderbar zu laufen. Die zahlreichen Wurzeln fordern das Gleichgewicht und schulen die Fußmuskeln, so will ich das haben. Es lebe der Trail am Dünsberg.

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Erst mal langsam ans bergablaufen gewöhnen, schließlich will ich meine Knie schonen.

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Egal schneller macht einfach mehr Spaß, nur Lola macht sich sorgen und versucht in meine Schuhe zu beißen , böse Lola.

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Da kommt er der hier oft anzutreffende Spezies ” enduros dünsbergerensis ” ein Mountainbiker möchte es mir heute gleich tuen und einige Trails hier am Berg fahren. Wir wünschen uns kurz einen schönen Tag, halten einen Plausch über den wunderbar weichen Schlamm und freuen uns, dass des diesen Berg gibt. Weiter gehts..

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Es wird flacher, gut so, das schont die Knochen.

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Einer der letzten Trails und dann sind wir schon bald wieder zuhause, völlig voller Schlamm aber sehr glücklich.

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Jetzt geht der Trail schon wieder Richtung Fellingshausen trotzdem ist es jetzt noch möglich die Tour auszudehnen, wenn man noch nicht völlig am Ende ist also..

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… geht es jetzt nochmal ein kleines Stück bergauf..

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…bevor der Abschlußtrail auf mich und Lola warten, dann ist aber wirklich Schluß.

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Wieder daheim, sollten der Hund und Härchen gründlich gereinigt werden. Bis bald mein lieber Dünsberg. Die Bilder entstanden mit der Leica X1 alle mit Stativ und Selbstauslöser. Leider hatte ich aus versehen nur die jpeg Einstellung gewählt, somit war die Nachbearbeitung sehr mühsam. Wer die Tour nachwandern will, hier der GPS Trak.

Mit der Leica X1 unterwegs auf Elba

Es ist nun ca. 25 Jahre her als ich das letzte mal auf Elba war, es ist schier unglaublich wie schön sich diese Insel im Herbst präsentiert. Die Farben und das Licht sind einmalig und das den ganzen Tag. Hier will man die Kamera gar nicht aus der Hand geben. Das Hauptinteresse galt hier aber dem Biken auf den endlosen Trails. Leider hatte ich hier die Kamera zu wenig dabei, ich werde sie demnächst aber öfter auch bei biken mitnehmen. Hier ein paar Eindrücke von nicht weniger spektakulären Wanderabstechern.

Elba 2015

Die kleinen Buchten sind oft atemberaubend schön und  hinter jeder noch so kleinen Ecke lauert ein weiteres Highlight. Die Luft ist getränkt vom ätherischen Duft der endlosen Rosmarinhaine, die es hier überall gibt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es hier im Hochsommer noch intensiver duftet aber dann dürften Wanderungen dieser Art eine Strapaze sein, da es schlichtweg zu heiß wäre.

Elba mit X1 (6 von 9).jpg

Ab und zu ist es so steil, dass man auf allen vier klettern muss, ohne Rucksack bleibt da nur die X1 als Hosentaschenalternative, um schnell mal ein Bild zu machen. Trotz Autofokus verwende ich zu 90% den manuellen Fokus an der X1.

Elba mit X1 (2 von 9).jpg

Bilder wie diese gelingen in der Regel nur ohne Autofokus, die dünnen Hälmchen im Vordergrund könnte ich mit dem AF niemals einfangen. Dank des letzten Firmwareupdates ist das manuelle fokussieren wirklich keine Last mehr.

Elba mit X1 (1 von 9).jpg

Teilweise kommt man sich hier vor wie im Urwald. Das schräg einfallende Licht führt selbst im Wald zu besonderen Lichteffekten, wie hier bei dieser von Einheimischen gebastelten Spinne.  Elba ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wir kommen sehr gerne wieder.

Im Wald mit der Leica

Zugegeben kein spannendes Thema, wenn man sich einfach nur so im Wald bewegt wie ich. Es sind in der Regel banale Ausflüge und da fällt es schwer spannende Einblicke in unseren Wald zu finden. Was möglich war, habe ich hier mal zur Schau gestellt. Fotografiert habe ich alles mit der M8.2 zu unterschiedlichen Uhrzeiten, alleine mit Hund oder Familie. Es ist eine Herausforderung die hier und da wirklich Spaß machen kann. Die M finde ich hier das ideale Werkzeug, da hier jeder Autofokus den Wald vor Bäumen nicht sieht.

Elmarit 90

Hier war ich am 26.12 mit dem 90er Elmarit unterwegs

Elmarit 90

Das Licht kommt zu dieser Zeit wunderbar von der Seite. Hier und da könnte man meinen ich hätte externe Beleuchtung eingesetzt. Das nächste Bild im gleichen Wald mit einem Summilux 75. Das Wetter war etwas bedeckt, trotzdem wirkt es als würde das Moos in diesem Winter der ein Sommer ist geradezu leuchten.

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Aufällig ist so finde ich, der extrem dreidimensionale Charakter des Summilux, das hier an der M8.2 eigentlich einem 9oer entspricht. Leider hatte ich es nur kurz ausgeliehen von einem sehr netten Menschen aus unserem kleinen Dörfchen.

Indoor mit der M 8.2 Update

Es ist nun ein Jahr her seit dem letzten Bericht es bleibt einfach kaum Zeit zum fotografieren. Seitdem ich die M8.2 besitze hatte ich nie das Bedürfnis mit einer anderen Kamera zu fotografieren außer der M6 vielleicht. Die Möglichkeiten vieler schon recht günstiger Kameras werden immer größer, bedingt durch immer größere Chips. Sicher die Dömane der M8 ist es nicht drinnen Fotos zu machen aber die Herausforderung es trotzdem zu tun ist immer wieder da. Hier wieder das Beispiel des Krippenspiels in unserer Kirche. Die Bedingungen ohne Blitz zu fotografieren sind denkbar schlecht aber reizvoll. Hier wieder ein paar Impressionen aus der 2014er Weihnachtsmesse. Als Objektive dienten das Summilux 35 und das Summilux 75.

Krippenspiel (20 von 98)Krippenspiel (30 von 98)

Aufmerksames Publikum bei der Premiere

Krippenspiel (44 von 98)

Guck malKrippenspiel (15 von 98)

M8.2 Indoor Fotografie

Kürzlich wurde ich angesprochen ob ich nicht ein Krippenspiel in einer Kirche fotografieren möchte. Natürlich habe ich spontan zugesagt im Bewusstsein, dass die M8 hier ihr übliches Terrain verläßt. Fotos ab iso 640 kann man sich mit der M8 zwar schönreden aber Spass kommt da beim betrachten der Bilder sicher nicht auf. Glücklicherweise konnte ich mir für diesen Fallein 75er Summilux und ein 35 Summilux ASPH. ausleihen. Fotografiert habe ich nur bis Blende 2.0 und max iso 640 wobei auch hier schon ein deutliches aber angenehmes rauschen auftritt; IR Sperrfilter verwendete ich keinen. Auf einen Blitz habe ich ganz bewusst verzichtet, da ich in keinster Weise stören wollte.

Summilux 75

Die Bilder sind nach meinem Empfinden wirklich gut geworden, sie haben Charme und geben die Stimmung sehr gut wieder. Das leichte Korn stört gar nicht, es verleiht den Bildern eine besondere Stimmung. Kripenenspiel_abend (1 von 4)-2

Das Summilux 75 zeichnet bei offener Blende unglaublich schön, mit ausreichender Schärfe und malerischem Bokeh. Es ist das erste mal das ich mit dieser Linse fotografiere. Leider musst ich sie wieder abgeben.

Kripenenspiel_abend (4 von 4)-2

Ich war wirklich überrascht wie gut die M8 hier ihren Mann stand über den Preis des eingesetzten Equipments reden wir aber lieber nicht. Jede Kamera bis 500 Euro ist heute in der Lage dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ich glaube aber das selbst einem ungeschulten Auge die Bilder mit der M8 besser gefallen werden.

Kripenenspiel_abend (2 von 4)-2

Mir macht das fotografieren mit der M8 auf jeden Fall deutlich mehr Freude.

Istrien

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 12.04.22
Leica M6
Ich habe einmal versucht einen ganz speziellen Blick auf mein liebstes Urlaubsland Istrien zu werfen. Es sind Blicke, die ich ganz bewusst auf Objekte gerichtet habe die eine Geschichte erzählen können. Objekte und Ort die aus vergangenen Zeiten berichten als der Sozialismus noch herrschte. Auf der einen Seite wirken diese Orte erschreckend in einem Urlaubsort aber irgendwie gehören sie auch dazu. Hier wird nichts kaschiert, die Leute sind wie sie sind und im Grunde haben diese Zeitzeugen etwas ehrliches in sich.

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 12.41.00

Istrien will nicht schnell sein, viele Dinge ruhen in sich und dies überträgt sich immer wieder. Auch wenn viele Zeitzeugen irgendwann verschwunden sind wird hoffentlich dies Gefühl so bleiben. An istrianischen Küste zeigt sich oft ein ganz anderes Bild als im inneren der Halbinsel. Die Küste will international sein, verändert sich ständig rennt Veränderungen hinterher und schafft es doch nie ganz. Im Landesinneren sieht man das ungeschmickte Gesicht in seiner ganzen Schönheit und Tradition.

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 12.40.37Bildschirmfoto 2013-11-19 um 12.41.27Slowenien0068

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Winzer in Slowenien

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Winzer, a set on Flickr.

Schwarzweiss Serie mit der M8.2

Elmarit 90 2.8

Summer by spiegellos
Summer, a photo by spiegellos on Flickr.

Hier ein Bild mit dem 90 er Elmarit ohne UV/IR Filter. Tolles Objektiv das mir an der M8.2 aber irgendwie zu lang ist.

Leica M8.2 mit Summicron C 40 2.0

750 in black and white by spiegellos
750 in black and white, a photo by spiegellos on Flickr.

Seit fast einem halben Jahr arbeite ich nun schon ohne einen Objektivwechsel an der M 8.2. Das Summicron 40 entwickelt sich immer mehr zu meinem Lieblingsobjektiv und ich weis nicht ob ich das Summicron 50 wirklich noch benötige zumal es deutlich größer ist und die Kamera unhandlicher werden lässt. Das Summicrom 50 ist bereits bei Offenblende knackscharf aber gerade die unschärfe des Summicron 40 bei 2.0 finde ich aus gestalterischen Gesichtspunkten eine tolle Option, die ich gerne bewusst einsetze. Ich nutze trotz nicht genau passender Gewindegänge den Standard UV/IR Filter von Leica und fahr bis dato gut damit. Ab f4.0 ist die Schärfe zum 50er absolut gleich. In Sachen Bokeh sind beide Linsen ganz OK aber hier und da etwas harsch. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich das 28 er Elmarit Asph und das 50 Summicron gegen ein 28 Summicron tauschen soll.

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